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Warum Asterisk?

Die Linux-basierende Open-Source-Software Asterisk ist inzwischen zum de-facto Standard bei modernen VoIP TK-Anlagen geworden. Wegen ihrer mächtigen und flexiblen Struktur wird sie auch in kommerziellen VoIP-Anlagen verwendet, denn viele TK-Anlagen-Hersteller haben erkannt, dass es sinnlos wäre, mit proprietären Eigenentwicklungen dagegen antreten zu wollen.

Die Flexibilität von Asterisk wird jedoch mit hoher Komplexität und einer schwer zu erlernenden Kommandosprache erkauft, denn das auf Linux basierende Asterisk hat von Hause aus keinerlei grafische Bedienoberfläche. Eine kommerzielle TK-Anlage allein von der Kommandozeile aus bedienen zu wollen, wäre jedoch genauso absurd, als wollte man ein Faxgerät betreiben, dessen Bedienung ein Informatik-Studium erfordert.

Natürlich hinkt der Vergleich mit einem Faxgerät insofern, als TK-Anlagen eine sehr viel komplexere Anpassung und Programmierung benötigen, und genau das ist der Ansatzpunkt für die grafische Oberfläche des Asterisk PBX Managers, der eine ähnlich komfortable Einrichtung und Verwaltung der VoIP-Telefonanlage ermöglicht, wie man es von herkömmlichen TK-Anlagen kennt.

VON Fall 2005 exposition in Boston Asterisk ist im wesentlichen eine Vermittlungs-Software für digitale Sprach- und Video-Streams, die mit allen bekannten Geräten, Schnittstellen und Normen funktioniert, und durch Softwaremodule leicht auf zukünftige Standards erweitert werden kann.

Auch wenn sie sich eine Asterisk PBX nach außen hin als TK-Anlage darstellt, gibt es doch einen wesentlichen Unterschied zu klassischen Telefonanlagen: Sind anrufendes und angerufenes Telefon beides reine IP-Geräte, vermittelt und überwacht Asterisk lediglich die Verbindung, die eigentlichen IP-Datenströme der Telefone können aber zwischen den Telefonen direkt erfolgen, ohne also physisch durch die TK-Anlage laufen zu müssen. Das hat ebenso irritierende wie faszinierende Konsequenzen, denn damit wird es möglich, sein IP-Telefon oder PDA aus der Firma in Hamburg auf die Reise nach New York mitzunehmen, ins Internet zu gehen, und weiterhin mit der gleichen Nebenstellen-Durchwahl erreichbar zu sein. Ruft man von New York ein Telefon in Boston an, wird das Gespräch zwar von Hamburg aus vermittelt, die eigentlichen Gesprächsdaten können aber direkt zwischen New York und Boston geführt werden.

Besonders interessant ist VoIP natürlich vor allem für die kostengünstige telefonische Anbindung von Niederlassungen, Außenstellen und Heimarbeitsplätzen, die damit voll in das firmeneigene Telefonnetz eingebunden sind. In zweiter Linie können vorhandene Telefonanlagen mit Asterisk um beliebig komplexe Call-Features erweitert werden, und zwar zu einem Bruchteil der Kosten einer proprietären Lösung.

Mit einem offenen VoIP-System wird die TK-Anlage ein ebenso integraler Bestandteil der IT-Infrastruktur wie ein Mail- oder Fileserver. Er kann in deren Backup-, Notstrom- und Management-System integriert werden und auf der gleichen, standardisierten Server-Hardware laufen, wie alle anderen Server auch. All dies mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass die gesamte bisherige TK-Anlagen-Verkabelung wegfällt, wenn die Telefone als SIP-Telefone ausgelegt sind.

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